Endlich war es soweit, und es ging am Ostersonntag morgens um 08:00 Uhr los zu unserer Italienrundreise.

Schnell war unser Gepäck verladen, und bei morgendlichem Sonnenschein ging es in Kornwestheim los. Leider verschlechterte sich das Wetter und es fing ab Villingen-Schwenningen an zu schneien.

Sehr zur Freude von Anne, die das erste mal in Ihrem Leben Schnee sah, und zum Leid von Rüdiger, der kurz vorher noch von Winter auf Sommerreifen wechselte.

Nach einer kurzen Pause, in der Anne Ihren ersten Schneeball formte ging es dann weiter Richtung Singen - Schweizer Grenze.

Leider verschlechterte sich das Wetter immer mehr, und als wir in die Gegend von Schaffhausen kamen, mussten wir im Radio hören dass die San Bernadino Route (die wir fahren wollten) aufgrund von Unfällen wegen schneebedeckter Fahrbahn gesperrt war. Kurzerhand änderten wir unsere Route und fuhren via Zürich, Schwyz (Achsenstrasse) Fluelen, auf die Gotthard Autobahn. Leider konnten wir auf der ganzen Strecke nichts von der schönen Landschaft sehen, da sich das Wetter zwischenzeitlich sehr verschlechterte und stark schneite.

Nach der Durchfahrt durch den Gotthard Tunnel hatten wir dann das Glück, dass es auf der Tessiner Seite des Tunnels endlich wieder schönes Wetter gab. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein.

So ging es dann weiter über Chiasso - Mailand - Piacenza - Parma bis Modena.

In Modena angekommen checkten wir gleich im "Una Hotel" Modena (http://www.unahotels.it/en/una_hotel_modena/modena_hotels.htm) ein. Nun wollten wir zum Essen gehen, doch wohin?

Marita fand im Reiseführer ein kleines Lokal, das sehr gute Bewertungen hatte. Also beschlossen wir da hinzugehen.

Als wir in der "Osteria La Frasca" ankamen stellten wir fest das es geschlossen war.

Wir wollten gerade weitergehen, als plötzlich die Tür aufgeschlossen wurde, und uns eine Dame auf Italienisch begrüsste. Sie machte uns klar, dass Sie heute ein Osteressen gehabt hatte, und eigentlich geschlossen hätte. Wenn es uns aber nichts ausmachen würde könnten wir reinkommen. Sie wolle einen Tisch freimachen uns bedienen, und nebenbei Ihr Lokal aufräumen.

In der Osteria gab es keine Speisekarte, und so machte uns die Chefin durch gesten und Geräusche klar was sie zum Essen anzubieten hat.

Wir bogen uns vor Lachen, bekamen dann aber leckeres Essen und es wurde ein schöner unvergesslicher Abend.

Dieses Lokal können wir auf jeden Fall weiterempfehlen. Danach ging es zurück ins Hotel, und der erste Tag ging zu Ende.